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Die neuen Funktionen von OpenOffice
Die jüngste Ausgabe der freien Bürosoftware-Suite unterstützt zusätzliche proprietäre Dateiformate. Die meisten Änderungen betreffen die Tabellenkalkulation Calc. Zudem wurden Fehler behoben und potentielle Sicherheitslücken geschlossen.
Die Entwickler von OpenOffice haben nach fünf Release Candidates die finale Version 3.2 ihrer freien Bürosoftware-Suite freigegeben. OpenOffice 3.2 verbessert vor allem die Kompatibilität zu anderen Dateiformaten. Beispielsweise lassen sich verschlüsselte OpenXML-Dateien öffnen sowie die Integrität von ODF-Dokumenten prüfen und bei Bedarf wiederherstellen. Das in allen Komponenten von OpenOffice.org nutzbare Diagramm-Modul wurde grundlegend überarbeitet und um zusätzliche Diagrammtypen erweitert.
Die Textverarbeitung Writer und die Tabellenkalkulation Calc sollen nun deutlich schneller starten. Letztere weist die meisten Neuerungen aller Komponenten auf, etwa verbesserte Sortier-, Filter- und Statistikfunktionen. Das Zeichenprogramm Draw und die Präsentationssoftware Impress bieten nun eine Kommentarfunktion, was die Zusammenarbeit erleichtern soll.
Darüber hinaus wurde Base (Datenbanken) verbessert. Mit OpenOffice.org 3.2 wird eine Konfigurationsmöglichkeit eingeführt, mit der festgelegt werden kann, ob die Option "Neue Datenbank erstellen" im Datenbank-Assistenten verfügbar sein soll oder nicht. Beim Kopieren von Abfragen zwischen Datenbank-Dokumenten fragt Base zudem nicht mehr nach einem Zielnamen, es sei denn beim Kopiervorgang würde ein existierender Tabellenname überschrieben. Auch die Ansicht beziehungsweise Darstellung von Datenbank-Formularen ist jetzt wie bei anderen Dokumenten "zoombar", das heißt in der Größe veränderlich.
Die neue Version ist die konsequente Weiterentwicklung der bewährten 3er-Serie von OpenOffice.org, der weltweit führenden freien Office-Software. In etwas mehr als einem Jahr nach Veröffentlichung der Version 3.0 wurden allein mehr als 100 Millionen Downloads von der internationalen Webseite gezählt, Tendenz stark steigend. Dabei reicht die Bandbreite von Anwendern mit einem einzigen PC bis hin zu Firmen mit zehntausenden Arbeitsplätzen.
"2010 ist das Jahr von OpenOffice.org. Wir feiern unser zehnjähriges Bestehen, und das OpenDocument-Format wird von unzähligen Firmen, Behörden und Regierungen weltweit eingesetzt. Wirtschaft und Verwaltung wissen die Vorteile freier Software gegenüber proprietären Paketen zu schätzen, denn nur damit können sie sich aus der Abhängigkeit zu einem einzelnen Hersteller und somit dessen Lizenz- und Updatepolitik befreien. Mittlerweile ist das ODF-Format aus gutem Grund das alleinige Standardformat bei vielen Regierungen, und jüngste Studien gehen von einem OpenOffice.org-Marktanteil über 20 Prozent aus", sagt Florian Effenberger, Lead des Marketing-Projekts von OpenOffice.org.
Zum Schutz vor teuren Abofallen empfiehlt das OpenOffice.org-Projekt einen Download der Software ausschließlich von de.openoffice.org.
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